FU 1a Früherkennungsuntersuchung vom 6. bis zum vollendeten 9. Lebensmonat

BEMA Bewertungszahl:
27
BEMA Nr.:
FU1a
Behandlungsbereich:
Prophylaxe
Abkürzung:
FU1a

Beschreibung

Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung eines Kindes vom 6. bis zum vollendeten 33. Lebensmonat, jeweils eine a) Früherkennungsuntersuchung vom 6. bis zum vollendeten 9. Lebensmonat

Leistung

Eingehende Untersuchung (Inspektion der Mundhöhle) Erhebung der Anamnese (Ernährung/Zuckerkonsum) Erhebung der Anamnese zu Fluoridierungsmaßnahmen; Empfehlung geeigneter Fluoridierungsmittel (fluoridhaltige Zahnpaste, fluoridiertes Speisesalz u. ä.)

Dokumentation

  • Untersuchungsbefund
  • Anamnese
  • Beratungsinhalte/Empfehlungen
  • Datum/Uhrzeit
  • Behandler
Abrechenbar je:
Kalenderhalbjahr

Abrechnungsbestimmungen

1. Der Abstand zwischen zwei Früherkennungsuntersuchungen beträgt mindestens vier Monate.

2. Die Früherkennungsuntersuchungen umfassen folgende Leistungen:

- Eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten einschließlich Beratung (Inspektion der Mundhöhle)

- Erhebung der Anamnese zum Ernährungsverhalten (insb. zum Nuckelflaschengebrauch) sowie zum Zahnpflegeverhalten durch die Betreuungspersonen, Ernährungs- und Mundhygieneberatung der Betreuungspersonen mit dem Ziel der Keimzahlsenkung durch verringerten Konsum zuckerhaltiger Speisen und Getränke auch mittels Nuckelflasche sowie durch verbesserte Mundhygiene, Aufklärung der Betreuungsperson über die Ätiologie oraler Erkrankunge

- Erhebung der Anamnese zu Fluoridierungsmaßnahmen und -empfehlungen sowie Empfehlung geeigneter Fluoridierungsmittel (fluoridhaltige Zahnpaste, fluoridiertes Speisesalz u. ä.)

3. Neben einer Früherkennungsuntersuchung nach Nr. FU1 kann eine Leistung nach Nr. 01 in demselben Kalenderhalbjahr nicht abgerechnet werden. Im folgenden Kalenderhalbjahr kann die Leistung nach Nr. 01 frühestens vier Monate nach Erbringen der Früherkennungsuntersuchung abgerechnet werden.

4. Im Zusammenhang mit einer Früherkennungsuntersuchung nach Nr. FU1 kann eine Leistung nach Nr. Ä1 nicht abgerechnet werden.

5. Die Abrechnung von Früherkennungsuntersuchungen setzt die Einzeluntersuchung bzw. -unterweisung voraus.