FU 2 Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung (34. - 72. Lebensmonat)

BEMA Bewertungszahl:
25
BEMA Nr.:
FU2
Behandlungsbereich:
Prophylaxe
Abkürzung:
FU2

Beschreibung

Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung eines Kindes vom 30. bis zum 72. Lebensmonat

Leistung

  • Eingehende Untersuchung zur Feststellung (Inspektion der Mundhöhle)
  • Beratung
  • Einschätzung des Kariesrisikos anhand des dmft-Index
  • Ernährungs- und Mundhygieneberatung der Betreuungspersonen
  • Empfehlung geeigneter Fluoridierungsmittel zur Schmelzhärtung
  • ggf. Abgabe oder Verordnung von Fluorid-Tabletten

Dokumentation

  • Datum/Uhrzeit
  • Zahnstatus (c, z, f)
  • Mundkrankheit
  • Zahnstein
  • sonstiger Befund (z. B. Fistel)
  • Beratungsinhalte
  • Begleitpersonen
  • aktuelles Alter des Patienten
Abrechenbar je:
12 Monate Mindesabstand

Abrechnungsbestimmungen

1.  In dem Zeitraum vom 34. bis zum vollendeten 72. Lebensmonat erfolgen drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Der Abstand zwischen den Früherkennungsuntersuchungen beträgt mindestens zwölf Monate.

2. Die Früherkennungsuntersuchungen umfassen folgende Leistungen:

  • Eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten einschließlich Beratung (Inspektion der Mundhöhle)
  • Einschätzung des Kariesrisikos anhand des dmft-Index
  • Ernährungs- und Mundhygieneberatung der Betreuungspersonen mit dem Ziel der Keimzahlsenkung durch verringerten Konsum zuckerhaltiger Speisen und Getränke und verbesserte Mundhygiene
  • Empfehlung geeigneter Fluoridierungsmittel zur Schmelzhärtung (fluoridiertes Speisesalz, fluoridhaltige Zahnpaste u. ä.) und ggf. Abgabe oder Verordnung von Fluorid-Tabletten

3. Neben einer Früherkennungsuntersuchung nach Nr. FU2 kann eine Leistung nach Nr. 01 in demselben Kalenderhalbjahr nicht abgerechnet werden. Im folgenden Kalenderhalbjahr kann die Leistung nach der Nr. 01 frühestens vier Monate nach Erbringung der Früherkennungsuntersuchung abgerechnet werden.

4. Im Zusammenhang mit einer Früherkennungsuntersuchung nach FU2 kann eine Leistung nach Nr. Ä1 nicht abgerechnet werden.

5. Die Abrechnung von Früherkennungsuntersuchungen setzt die Einzeluntersuchung bzw. -unterweisung voraus.

6. Der Abstand zwischen einer Leistung nach Nr. FU1 und einer Leistung nach Nr. FU2 beträgt mindestens vier Monate.