5002 Panoramaaufnahme(n) eines Kiefers

Gebührenziffer:
5002
Behandlungsbereich:
Röntgen

Beschreibung

Panoramaaufnahme(n) eines Kiefers

Privat abrechnen

Punktzahl:
250
(1) 14,57 (2.3) 33,52 (3.5) 51,00
Abrechenbar je:
Kiefer

Leistungsinhalt

  • Beurteilung von Röntgenaufnahmen und Fremdaufnahmen
  • schriftliche Befunddokumentation und Aufbewahrung der Datenträger
  • Röntgenaufnahmekosten
  • Röntgenfilme Befunderläuterung
  • einfacher Befundbericht mit Angabe zu Befunden und Diagnosen

Kommentare

  1. Wird aus zahnmedizinischer Indikation in einer Sitzung zunächst ein Kiefer mit einer Panoramaaufnahme dargestellt und mit einer zweiten Aufnahme der zweite Kiefer, ist die Nr. Ä 5002 zweimal berechnungsfähig.
  2. Die Leistungen aus dem Teil O (Strahlendiagnostik) der GOÄ gehören zum sogenannten „reduzierten Gebührenrahmen“ und dürfen nur bis zum 1,8fachen (Mittelwert) bzw. mit Begründung bis zum 2,5fachen (Höchstsatz) berechnet werden (§ 5 Abs. 3 GOÄ).
  3. Die Berechnung des Zuschlags Ä 5298 digitale Aufnahmetechnik ist nicht berechnungsfähig.
  4. Werden Röntgenaufnahmen z.B. an Gutachter versandt, können Versand- und Portokosten berechnet werden.
  5. Aufbewahrungsfrist: 10 Jahre bzw. mindestens bis zum 28. Lebensjahr des Patienten lt. Röntgenverordnung gilt auch für privatversicherte Patienten!
  6. Die Röntgenleistungen sind unteilbar! (Allgmeine Bestimmung Teil O GOÄ Abschnitt I. Strahlendiagnostik). Werden technische Ausführung und Befundung örtlich und personell getrennt voneinenader durchgeführt, kann nur derjenige die Gebühr erheben, der die Aufnahme erstellt. Die Aufteilung des Honorars kann nur im Binnenverhältnis erfolgen.
Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen

Dokumentation

  • Zahn/Region
  • rechtfertigende Indikation
  • Diagnose
  • Strahlendosis
Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen

01.09.2017

  • Die Formulierung der Leistungslegende lässt zu, dass sowohl eine einzige als ggf. auch mehrere Schichtaufnahmen eines Kiefers nur einmalig mit dieser Gebührennummer berechnet werden können (z. B. Status X). Ein Digitalzuschlag nach der Geb. Nr. 5298 ist neben der Geb. Nr. 5002 nicht berechnungsfähig.
  • Für eine Erstellung der Panoramaaufnahme des Kiefers aus dem Datensatz eines DVT ist die GOÄ Nr. 5002 nicht berechnungsfähig, wenn bereits die GOÄ Nr. 5370 berechnet wurde.
  • Nach der Röntgenverordnung ist aus Strahlenschutzgründen die Anfertigung eines dreidimensionalen Datensatzes mittels eines DVT-Gerätes nicht zulässig, wenn dieser ausschließlich der Anfertigung einer 2D-Panoramaschichtaufnahme (als Alternative zur Herstellung einer Panoramaschichtaufnahme mittels eines Panoramaschichtgerätes) dienen soll. (RdSchr.d. BMU v. 07.05.2010- RS II 3-11602/6)
Kommentarquelle:
BZÄK

Im Zusammenhang mit den in der zahnärztlichen Therapie gängigen Röntgenaufnahmen (GOÄ-Nrn. Ä5000, Ä5002, Ä5004) ist eine Berechnung der GOÄ-Nr. Ä5298 nicht zulässig.
 

Kommentarquelle:
Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen