5000 Strahlendiagnostik, Zähne, je Projektion

Gebührenziffer:
5000
Behandlungsbereich:
Röntgen

Beschreibung

Strahlendiagnostik, Zähne, je Projektion

Privat abrechnen

Punktzahl:
50
(1) 2,91 (2.3) 6,70 (3.5) 10,20
Abrechenbar je:
Projektion

Abrechnungsbestimmungen

  1. Werden mehrere Zähne mittels einer Röntgenaufnahme erfasst, so darf die Leistung nach Nummer 5000 nur einmal und nicht je aufgenommenem Zahn berechnet werden.

Leistungsinhalt

  • Beurteilung von Röntgenaufnahmen und Fremdaufnahmen
  • schriftliche Befunddokumentation und Aufbewahrung der Datenträger
  • Röntgenaufnahmekosten
  • Röntgenfilme
  • Befunderläuterung
  • einfacher Befundbericht mit Angabe zu Befunden und Diagnosen

Kommentare

  1. Das Röntgen der Zähne wird nicht gestaffelt nach der Anzahl der Aufnahmen, sondern je Projektion mit 50 Punkten bewertet.
  2. Die Leistungen aus dem Teil O (Strahlendiagnostik) der GOÄ gehören zum sogenannten „reduzierten Gebührenrahmen“ und dürfen nur bis zum 1,8fachen (Mittelwert) bzw. mit Begründung bis zum 2,5fachen (Höchstsatz) berechnet werden (§ 5 Abs. 3 GOÄ).
  3. Die Berechnung des Zuschlags Ä 5298 digitale Aufnahmetechnik ist nicht berechnungsfähig.
  4. Werden Röntgenaufnahmen z.B. an Gutachter versandt, können Versand- und Portokosten berechnet werden.
  5. Aufbewahrungsfrist: 10 Jahre bzw. mindestens bis zum 28. Lebensjahr des Patienten lt. Röntgenverordnung gilt auch für privatversicherte Patienten!
  6. Die Röntgenleistungen sind unteilbar! (Allgmeine Bestimmung Teil O GOÄ Abschnitt I. Strahlendiagnostik). Werden technische Ausführung und Befundung örtlich und personell getrennt voneinenader durchgeführt, kann nur derjenige die Gebühr erheben, der die Aufnahme erstellt. Die Aufteilung des Honorars kann nur im Binnenverhältnis erfolgen.
Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen

Dokumentation

  • Zahn/Region
  • rechtfertigende Indikation
  • Diagnose
  • Strahlendosis
Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen

01.09.2017

Von der GOÄ-Nr. 5000 ist die Aufnahme eines Zahns, Implantats oder zahnlosen Kieferabschnitts je Projektion umfasst. Die Abrechnungsbestimmung nach der GOÄ-Nr. 5000 ist zu beachten. (Beschluss Nr. 26 des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen von BZÄK, PKV und Beihilfe vom 28.04.2017)

Kommentarquelle:
BZÄK

April 2019

Von der GOÄ-Nr. Ä5000 ist die Aufnahme eines Zahnes, Implantats oder zahnlosen Kieferabschnitts je Projektion umfasst. Die Abrechnungsbestimmung nach der GOÄ-Nr. Ä5000 ist zu beachten.