3210 Beseitigung störender Schleimhautbänder

Punktzahl:
140
(1) 7,87 (2.3) 18,11 (3.5) 27,56
Gebührenziffer:
3210
Behandlungsbereich:
Chirurgie

Beschreibung

Beseitigung störender Schleimhautbänder, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich

Dokumentation

  • Patientenaufklärung
  • Bereich
  • ggf. besondere Umstände während des Behandlungsablaufes
  • Verhaltensmaßnahmen
  • verwendetes Material (Nahtmaterial)

Abrechnungsbestimmungen

  • keine

Kommentare

Oktober 2018

  1. Diese Nummer ist berechnungsfähig für die Beseitigung störender (z. B. tief inserierender) Lippen-, Wangen- und/oder Zungenbänder als einfache, nicht plastische Maßnahme.
  2. Die Berechnung ist nur einmal je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich möglich, auch wenn dort mehrere störende Bänder beseitigt werden.
  3. Plastische Weichgewebs- und/oder knochenmodellierende Maßnahmen sind gesondert berechnungsfähig.
  4. Die Nummer ist auch berechnungsfähig im Zusammenhang und sitzungsgleich mit parodontalchirurgischen Maßnahmen als mukogingivalchirurgischer bzw. präprothetischer Eingriff. Die Beseitigung eines Diastemas ist unter der Nummer 3280 verzeichnet.
  5. Beim Einsatz eines Lasers wird ein Zuschlag nach der Nummer 0120 berechnet.
Kommentarquelle:
BZÄK
  1. Zu den in der Mundhöhle existierenden Schleimhautbändern gehören:
    • das obere und untere Lippenbändchen
    • die oberen und unteren Wangenbändchen
    • das Zungenbändchen
  2. Beim echten Diastema nach Nr. 3280 wird grundsätzlich subperiostal geschnitten und das Alveolarknochenseptum osteotomiert. Sofern dieser Leistungsinhalt nicht erfüllt ist, wird auch die Entfernung des oberen Lippenbändchens nach Nr. 3210 GOZ berechnet.
Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen