5004 Panoramaschichtaufnahme der Kiefer

Gebührenziffer:
5004
Behandlungsbereich:
Röntgen

Beschreibung

Panoramaschichtaufnahme der Kiefer

Privat abrechnen

Punktzahl:
400
(1) 23,31 (2.3) 53,62 (3.5) 81,60
Abrechenbar je:
Projektion

Leistungsinhalt

  • Beurteilung von Röntgenaufnahmen und Fremdaufnahmen
  • schriftliche Befunddokumentation und Aufbewahrung der Datenträger
  • Röntgenaufnahmekosten
  • Röntgenfilme
  • Befunderläuterung
  • einfacher Befundbericht mit Angabe zu Befunden und Diagnosen

Kommentare

  1. Die Leistungen aus dem Teil O (Strahlendiagnostik) der GOÄ gehören zum sogenannten „reduzierten Gebührenrahmen“ und dürfen nur bis zum 1,8fachen (Mittelwert) bzw. mit Begründung bis zum 2,5fachen (Höchstsatz) berechnet werden (§ 5 Abs. 3 GOÄ).
  2. Die Berechnung des Zuschlags Ä 5298 digitale Aufnahmetechnik ist nicht berechnungsfähig.
  3. Werden Röntgenaufnahmen z.B. an Gutachter versandt, können Versand- und Portokosten berechnet werden.
  4. Aufbewahrungsfrist: 10 Jahre bzw. mindestens bis zum 28. Lebensjahr des Patienten lt. Röntgenverordnung gilt auch für privatversicherte Patienten!
  5. Die Röntgenleistungen sind unteilbar! (Allgmeine Bestimmung Teil O GOÄ Abschnitt I. Strahlendiagnostik). Werden technische Ausführung und Befundung örtlich und personell getrennt voneinenader durchgeführt, kann nur derjenige die Gebühr erheben, der die Aufnahme erstellt. Die Aufteilung des Honorars kann nur im Binnenverhältnis erfolgen.
Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen

Dokumentation

  • Zahn/Region
  • rechtfertigende Indikation
  • Diagnose
  • Strahlendosis
Kommentarquelle:
BZÄK

01.09.2017

  • Ein Digitalzuschlag nach der Geb. Nr. 5298 ist neben der Geb. Nr. 5004 nicht berechnungsfähig.
  • Für eine Erstellung der Panoramaaufnahme des Kiefers aus dem Datensatz eines DVT ist die GOÄ Nr. 5004 nicht berechnungsfähig, wenn bereits die GOÄ Nr. 5370 berechnet wurde.
  • Eine halbseitige Panoramaschichtaufnahme der Kiefer ist nach dieser Geb.-Nr. unter Berücksichtigung von § 5 Abs. 2 GOÄ zu berechnen.
  • Nach der Röntgenverordnung ist aus Strahlenschutzgründen die Anfertigung eines dreidimensionalen Datensatzes mittels eines DVT-Gerätes nicht zulässig, wenn dieser ausschließlich der Anfertigung einer 2D-Panoramaschichtaufnahme (als Alternative zur Herstellung einer Panoramaschichtaufnahme mittels eines Panoramaschichtgerätes) dienen soll. (s. RdSchr.d. BMU v. 07.05.2010- RS II 3-11602/6)
Kommentarquelle:
BZÄK