Anfertigung einer Miniplastschiene - GKV

Behandlungsbereich

Schienen und Aufbissbehelfe

Abrechnungsbereich

BEMA

Fallbeschreibung

Eingliedern eines Aufbissbehelfs zur Unterbrechung der Okklusionskontakte ohne adjustierte Oberfläche

Beispiel: Anfertigung einer Miniplastschiene bei akutem Schmerzzustand an einem Feiertag, Eingliederung und Korrekturen

DatumZahnGeb.-Nr.LeistungAnz.FaktorBetrag
01.01.BEMA
Ä1
Beratung eines Kranken, auch fernmündlich19.009
01.01.BEMA
03
Zuschlag für Leistungen außeralb der Sprechstunde115.0015
01.01.OK,UkBEMA
7b
Vorbereitende Maßnahmen - Abformung, Bissnahme für das Erstellen von Modellen des Ober- und Unterkiefers zur diagnostischen Auswertung und Planung sowie schriftliche Niederlegung 119.0019
01.01.BEMA
2
Schriftliche Niederlegung eines Heil-und Kostenplanes120.0020
01.01.OK,UKAbformung200
03.01.BEMA
K2
Eingliederung der Miniplastschiene145.0045
06.01.BEMA
K7
Kontrollbehandlung, ggf. mit einfachen Korrekturen16.006
10.01.BEMA
01
Eingehende Untersuchung 118.0018
10.01.BEMA
K7
Kontrollbehandlung16.006
Gesamt: 138

Berechnungsfähige Materialien

  • Abformmaterial

Berechenbare Laborleistungen:

BEL

  • 3x   0010 Modelle
  • 1x   0021 Doublieren eines Modells
  • 1x   4020 Aufbissbehelf ohne adjustierte Oberfläche
  • 1x   9330 Versandkosten

Hinweise zur Abrechnung

  • Das Eingliedern eines Aufbissbehelfs ohne adjustierte Oberfläche kann bei akuten Schmerzzuständen angezeigt sein.
  • Bestimmungen zu den Bema-Nrn. K1 bis K9
    • Leistungen nach den Nrn. K1 bis K4 sind nur dann abrechnungsfähig, wenn eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorliegt. Die Gesamtvertragspartner auf Landesebene können Abweichendes vereinbaren.
    • Leistungen nach den Nrn. K1 und K4 sind auch für die Parodontalbehandlung abrechnungsfähig.*
    • Im zeitlichen Zusammenhang ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K1 bis K3 abrechnungsfähig.
    • Je Sitzung ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K6 bis K9 abrechnungsfähig.