2 Heil- und Kostenplan

BEMA Bewertungszahl:
20
BEMA Nr.:
2
Behandlungsbereich:
Allgemeine Leistungen

Beschreibung

Schriftliche Niederlegung eines Heil- und Kostenplanes

Dokumentation

  • Bei der Behandlung von Kieferbrüchen sind alle notwendigen Angaben über Ort, Zeit und Ursache des Unfalls, sowie die Art der Verletzung und die vorgesehenen Leistungen, sowohl in der Karteikarte, als auch auf dem Heil- und Kostenplan zu dokumentieren.
  • Bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen (Aufbissbehelfe nach den BEMA-Nrn. K 1 bis K 4) sind die Diagnose und die geplanten Maßnahmen zu dokumentieren.
  • Patientenaufklärung bzw. -beratung über Therapiemöglichkeiten und Alternativen, Patientenentscheidung
Abrechenbar je:
Heil- und Kostenplan

Abrechnungsbestimmungen

• keine

Kommentare

Seit der BEMA-Umstrukturierung zum 01.01.2004 ist die Geb. Nr. 2 für Leistungen, die im Zusammenhang mit Verletzungen des Gesichtsschädels (Kieferbruch) erbracht werden, abrechenbar. Die Leistungen sind zwar genehmigungspflichtig, der Behandlungsplan muss aber nicht vor den unverzüglich zu erbringenden Behandlungsmaßnahmen (Beseitigung akuter Schmerzen) an die Krankenkasse zur Genehmigung gesendet werden. Erst bei der Abrechnung dieser Kieferbruch-Leistungen ist die Vorlage bei dem zuständigen Kostenträger verpflichtend. Die Krankenkasse hat nun die Möglichkeit, ihre Kostenübernahme zu bestätigen. Sie kann sich aber nach der Vorlage mit einem anderen Unfallversicherungsträger in Verbindung setzen und ggf. eine evtl. Kostenübernahme durch diesen veranlassen.

Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen

Die BEMA-Nr. 2 (schriftliche Niederlegung eines Heil- und Kostenplanes) ist für alle Folgeleistungen wie z. B. Kontrollen (K6 - K9) nicht abrechnungsfähig.

Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen