0530 OP-Zuschlag für Leistungen, mehr als 1200 Punkten

Punktzahl:
2200
(1) 123,73 (2.3) 284,59 (3.5) 433,06
Gebührenziffer:
0530
Behandlungsbereich:
Zuschläge

Beschreibung

Zuschlag bei nicht stationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leistungen, die mit Punktzahlen von 1200 und mehr Punkten bewertet sind

Abrechenbar je

Behandlungstag

Abrechnungsbestimmungen

  • Der Zuschlag nach Nummer 0530 ist je Behandlungstag nur einmal berechnungsfähig.
  • Der Zuschlag nach Nummer 0530 ist neben den Zuschlägen nach den Nummern 0500 bis 0520 nicht berechnungsfähig.

Kommentare

Oktober 2018

  1. Die Zuschläge für bestimmte zahnärztlich-chirurgische Leistungen dienen dem Ausgleich für die entstehenden Kosten bei ambulanten Eingriffen in der zahnärztlichen Praxis. Sie dienen u. a. zur Abgeltung der Kosten für die Aufbereitung wiederverwendbarer Operationsmaterialien bzw. -geräte sowie von Materialien, die mit der einmaligen Verwendung verbraucht, aber nicht gesondert berechnungsfähig sind.
  2. Die Zuschläge sind nur für die ausdrücklich genannten Leistungen ansatzfähig.
  3. Die Höhe bemisst sich nach dem Umfang des Eingriffs und ist abhängig von der jeweiligen Punktzahl, die der chirurgischen Leistung zugrunde liegt.
  4. Bei der Rechnungsstellung muss der Zuschlag direkt der chirurgischen Leistungsposition folgen, auf die er sich bezieht.
  5. Bei Erbringung mehrerer operativer Leistungen in einer Sitzung ist ein Aufsummieren mehrerer Zuschläge nicht möglich. Grundlage für den Ansatz eines Zuschlages ist diejenige Operationsleistung, die mit der höchsten Punktzahl belegt ist. Ein Operationszuschlag ist nur einmal je Behandlungstag berechenbar. Der Operationszuschlag ist immer nur mit dem einfachen Gebührensatz berechnungsfähig, es sei denn, der Zuschlag wird nach § 2 Abs. 1 GOZ frei vereinbart.
  6. Die betreffende Zuschlagposition aus dem L der GOZ kann an demselben Behandlungstag nicht zusammen mit einer Zuschlagposition aus der GOÄ berechnet werden.
  7. Wird ein Patient an demselben Tag wegen derselben Erkrankung stationär behandelt, ist für die ambulante Behandlung kein Zuschlag ansetzbar. Dies gilt jedoch nicht, wenn die stationäre Behandlung unvorhersehbar war und aufgrund von späteren Komplikationen anschließend stattfand. In diesem Fall besteht eine Begründungspflicht.
  8. Die Nummern 4090 und 4130 können unabhängig von ihrer Bewertung den Zuschlag 0500 erhalten.
Kommentarquelle:
BZÄK
  1. Die Zuschläge sind nur für die ausdrücklich genannten Leistungen berechnungsfähig.
  2. Die Höhe ist abhängig von der jeweiligen Punktzahl, die der chirurgischen Leistung zugrunde liegt.
  3. Bei der Rechnungsstellung muss der Zuschlag direkt der chirurgischen Leistungsposition folgen, auf die er sich bezieht.
  4. Pro Tag kann nur ein OP-Zuschlag berechnet werden.
  5. Werden mehrere operative und zuschlagsberechtigte Leistungen an einem Tag erbracht, wird der Zuschlag für die am höchsten bewertete Leistung berechnet.
Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen