95a Wiedereinsetzen einer Brücke mit 2 Ankern

BEMA Bewertungszahl:
34
BEMA Nr.:
95a
Behandlungsbereich:
Zahnersatz

Beschreibung

Maßnahmen zum Wiederherstellen der Funktion von Brücken und provisorischen Brücken, Wiedereinsetzen einer Brücke mit 2 Ankern

Leistung

  • Säuberung der Zähne von eventuell anhaftenden Zementresten
  • Abformungen
  • Einproben
  • Wiedereingliedern (Zementieren) der Brücke
  • Kontrolle und Adjustierung der statischen und dynamischen Okklusion
  • Nachkontrolle

Dokumentation

  • Patienteninformation über ggf. anfallenden Eigenanteil
  • Zahnangabe
  • Art der Zementierung
  • Material
Abrechenbar je:
je Brücke

Kommentare

  1. Wie bei der Leistung nach Nr. 24b kann die Erneuerung oder das Wiedereinsetzen einer Facette oder Verblendschale nach Nr. 95c abgerechnet werden, und zwar unabhängig davon, ob die Maßnahmen im oder außerhalb des Mundes erfolgen.
  2. Für das Wiedereinsetzen einer provisorischen Brücke kann, unabhängig von der Zahl der Brückenanker und -glieder, die Nr. 95d abgerechnet werden. Diese Leistung ist höchstens dreimal abrechnungsfähig.
Kommentarquelle:
KZBV
  1. Die Bema-Nr. 95a kann für die Wiedereingliederung (Zementierung) einer gelockerten Brücke (mit 2 Ankern) abgerechnet werden.
  2. Bei der Wiedereingliederung einer gelockerten Brücke (mit 2 Ankern) in Adhäsivtechnik, kann für die adhäsive Befestigung die GOZ-Nr. 2197 (je Brückenanker) berechnet werden. Die Leistung nach Bema-Nr. 95a bleibt Regelversorgung.
  3. Die Wiederbefestigung von Brücken wird nach den Bema-Nrn. 95a/95b abgerechnet. Für Pfeilerzähne, die mit den Brücken verblockt, aber nicht lückenangrenzend stehen, wird die Wiederbefestigung nach der Bema-Nr. 24a abgerechnet.
  4. Die Wiedereingliederung einer implantatgetragenen Brücke ist als andersartige Versorgung nach der GOZ zu berechnen.
  5. Das Entfernen von Zementresten/Säubern der Ankerkronen ist Leistungsinhalt der Bema-Nr. 95a.
  6. Die temporäre Befestigung einer endgültigen Brücke im Notdienst ist nach der GOZ und analog gem. § 6 Abs. 1 zu berechnen.
  7. Wird für die Erneuerung einer Verblendung die Brücke abgenommen und nach der Wiederherstellung wieder eingegliedert, kann die Bema-Nr. 95a/b neben der Bema-Nr. 95c abgerechnet werden. Für die zwischenzeitlich Versorgung der Zahnstümpfe mit einer provisorischen Brücke kann die Bema-Nr. 19 abgerechnet werden.
  8. Wird eine Brücke adhäsiv eingesetzt, bleibt die Bema Nr. 95a Regelversorgung, die GOZ Nr.2197 kann zusätzlich berechnet werden

Kommentarquelle:
Dr. Hinz Praxis & Wissen