Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf K3 - GKV

Behandlungsbereich

Schienen und Aufbissbehelfe

Abrechnungsbereich

BEMA

Fallbeschreibung

Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf zur Unterbrechung der Okklusionskontakte mit adjustierter Oberfläche

Beispiel: Umarbeiten vorhandener Prothese zum Aufbissbehelf durch das Auftragen von Kunststoff auf die Prothesenzähne

DatumZahnGeb.-Nr.LeistungAnz.FaktorBetrag
05.01.BEMA
Ä1
Beratung eines Kranken, auch fernmündlich19.009
05.01.OK,UKBEMA
7b
Vorbereitende Maßnahmen - Abformung, Bissnahme für das Erstellen von Modellen des Ober- und Unterkiefers zur diagnostischen Auswertung und Planung sowie schriftliche Niederlegung119.0019
06.01.BEMA
2
Schriftliche Niederlegung eines Heil-und Kostenplanes120.0020
11.01.OKBEMA
K3
Umarbeiten vorhandener Prothese zum Aufbissbehelf161.0061
20.01.BEMA
01
Eingehende Untersuchung118.0018
20.01.OKBEMA
K7
Kontrollbehandlung, ggf. mit einfachen Korrekturen16.006
Gesamt: 133

Berechnungsfähige Materialien

  • Abformmaterial
  • Kunststoff zum Aufbau der Kauflächen

Berechenbare Laborleistungen

BEL II

  • 2x 001 0   Modell
  • 1x 012 0   Mittelwertartikulator
  • 1x 403 0   Umarbeiten zum Aufbissbehelf
  • 2x 710 0   Aufbiss

Hinweise zur Abrechnung

  • Bestimmungen zu der Bema-Nr. K3
  • Die Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf kann bei Kiefergelenksstörungen, Myoarthropathien und nach chirurgischen Behandlungen angezeigt sein.
  • Bestimmungen zu den Bema-Nrn. K1 bis K9
  • Leistungen nach den Nrn. K1 bis K4 sind nur dann abrechnungsfähig, wenn eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorliegt. Die Gesamtvertragspartner auf Landesebene können Abweichendes vereinbaren.
  • Leistungen nach den Nrn. K1 und K4 sind auch für die Parodontalbehandlung abrechnungsfähig.*
  • Im zeitlichen Zusammenhang ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K1 bis K3 abrechnungsfähig.
  • Je Sitzung ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K6 bis K9 abrechnungsfähig.