Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf GOZ 7020 - PKV

Behandlungsbereich

Schienen und Aufbissbehelfe

Abrechnungsbereich

GOZ

Fallbeschreibung

Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf

Beispiel: Umarbeiten vorhandener Prothese zum Aufbissbehelf durch das Auftragen von Kunststoff auf die Prothesenzähne

DatumZahnGeb.-Nr.LeistungAnz.FaktorBetrag
01.07.GOÄ
1
Beratung eines Kranken, auch telefonisch12.3010.72
01.07.GOÄ
5
Symptombezogene Untersuchung12.3010.72
01.07.OKGOZ
7020
Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf12.3058.21
10.07.GOZ
7040
Kontrolle des Aufbissbehelfs12.308.41
18.07.GOZ
0010
Eingehende Untersuchung12.3012.94
18.07.GOZ
7050
Kontrollbehandlung mit Einschleifen des Aufbissbehelfs (subtraktive Methode)12.3023.28
Gesamt: 124.28

Berechnungsfähige Materialien

  • Abformmaterial, GOZ Teil A, Allgemeine Bestimmungen
  • berechnungsfähige Materialien gemäß den Allgemeinen Bestimmungen GOZ
  • berechnungsfähige Materialien nach § 4 Abs. 3 GOZ bzw. § 10 GOÄ
  • zahntechnische Kosten § 9 GOZ

 

Berechenbare Laborleistungen

BEB

  • 4x   0002 Modell aus Superhartgips (2xDiagnostikmodelle, 2xModelle für Schiene)
  • 2x   0241 Doublieren eines Modells
  • 1x   0402 Modellmontage in Mittelwertartikulator l
  • 1x   1001 Basis aus thermoplastischen Material
  • 1x   1009 Umarbeiten eines konfektionierten Löffels zum individuellen Löffel
  • 1x   8044 Prothese umarbeiten als Aufbissbehelf
  • 1x   0701 Versandkosten

Hinweise zur Abrechnung

  • Endgültige Kronen, Brücken und Prothesen dürfen nicht als Aufbissbehelfe oder Schienen nach Abschnitt H berechnet werden.
  • BZÄK-Kommentar zu der GOZ-Nr. 7020 (Stand 13.08.2013)
    • Unter der Leistungsnummer wird das Umarbeiten einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf mit oder ohne adjustierte Oberfläche berechnet. Diese dient z. B. der Repositionierung des Unterkiefers, der Relaxierung der Kaumuskulatur oder Distraktion der Kiefergelenke oder dem Aufbau von Eckzahnführungen.
    • Diese Nummer kann nur für abnehmbaren Zahnersatz und nicht für Kronen und Brücken in Ansatz gebracht werden.
    • Die Umarbeitung einer vorhandenen Prothese kann auch im Vorfeld einer neuen definitiven prothetischen Versorgung indiziert sein. Sie kann jedoch nur an bereits vorhandenem abnehmbarem Zahnersatz ausgeführt werden.
    • Für Veränderungen an neuen endgültigen Prothesen kann diese Leistungsnummer nicht berechnet werden.
    • Die Umarbeitung einer vorhandenen Prothese kann additiv durch Aufbringung von Kunststoff oder durch subtraktive Maßnahmen erfolgen.