Erneuerung der Vollverblendung der Implantatkrone 11 - GKV

Behandlungsbereich

Kronen

Abrechnungsbereich

BEMA
GOZ
BEL II
BEB '97
Festzuschuss
Gesetzlich abrechnen
Privat abrechnen

Fallbeschreibung

Erneuerung einer keramischen Vollverblendung und Wiedereinsetzen der implantatgetragenen Krone 11

DatumZahnGeb.-Nr.LeistungAnz.FaktorBetrag
05.11.BEMA
Ä1
199.00
05.11.11BEMA
19 (i)
Schutz eines beschliffenen Zahnes und Sicherung der Kaufunktion durch eine provisorische Krone oder provisorischen Ersatz eines fehlenden Zahnes durch ein Brückenglied 11919
05.11.11GOZ
2320
Wiederherstellung einer Krone, einer Teilkrone, eines Veneers, eines Brückenankers, einer Verblendschale oder einer Verblendung an festsitzendem Zahnersatz, gegebenenfalls einschließlich Wiedereingliederung und Abformung 12.3045.27
05.11.11GOZ
2197
Adhäsive Befestigung (plastischer Aufbau, Stift, Inlay, Krone, Teilkrone, Veneer, etc.) 12.3016.82
Gesamt: 90.09

Berechnungsfähige Materialien

  • Abformmaterial
  • Material für die provisorische Versorgung

 

Berechenbare Laborleistungen

BEL II

  • 1 - 2 x 0018   Modell bei Implantatversorgung
  • 1 x      0128   Einstellen in Mittelwertartikulator bei Implantatversorgung

BEB

  • 1 x  2612   Mehrflächige Verblendung aus Keramik
  • 1 x  2951   Individuell charakterisieren, Keramik
  • 1 x  0723   Zahnfarbenbestimmung I

Hinweise zur Abrechnung

  • Für den typischen Fall der Verblendungserneuerung im Labor sind die Befund-Nrn. 7.3 und 7.4 kombinierbar. Befund-Nr. 7.3 ist für die Erneuerung einer Verblendung an einer implantatgetragenen Krone unter Berücksichtigung der Verblendgrenzen der ZE-Richtlinien ansetzbar; im Oberkiefer somit für die Zähne 1-5 und im Unterkiefer für die Zähne 1-4. Befund-Nr. 7.4 ist für das Wiedereinsetzen der implantatgetragenen Krone ansetzbar. Für ein ggf. erforderliches Provisorium ist kein gesonderter Festzuschuss ansetzbar.
  • Die Regelleistung „Provisorium nach Nr. 19 BEMA" ist bei den Befund-Nrn. 7.3 und 7.4 in den FZ-Richtlinien abgebildet. Die Regelversorgung beinhaltet nur vestibuläre Verblendkronen, daher ist die Erneuerung einer keramischen Vollverblendung als gleichartige Versorgung einzustufen.
  • Bei einer gleichartigen Wiederherstellung bilden GOZ und BEB die Abrechnungsgrundlage für die über die Regelversorgung hinausgehenden Leistungen. Das Wiedereinsetzen von zahnbegrenzten implantatgetragenen Einzelkronen durch Rezementierung oder Verschraubung ist unabhängig der Art der Verblendung und der Verblendgrenzen der ZE-Richtlinien bei nicht überkronten und nicht überkronungsbedürftigen Nachbarzähnen gemäß der FZ-Richtlinie A Nr. 6 in Verbindung mit ZE-Richtlinie Nr. 36a („... bei zahnbegrenzter Einzelzahnlücke ...“) als Regelversorgung einzustufen.
  • Nr. 2320 GOZ ist berechenbar für die Erneuerung der Verblendung und das Wiedereinsetzen der Krone, Nr. 24ai BEMA ist daneben nicht abrechenbar.
  • Versorgungsform:
    • Gleichartig
  • löst folgende Festzuschüsse aus:
    • 1x 7.3
    • 1x 7.4