Aufbissbehelf K1c - GKV

Behandlungsbereich

Schienen und Aufbissbehelfe

Abrechnungsbereich

BEMA

Fallbeschreibung

Anfertigung eines Aufbissbehelfs mit  adjustierter Oberfläche als Bissführungsplatte bei der Versorgung mit Zahnersatz

Beispiel: Bissführungsplatte zur Veränderung der Kieferhaltung mit einfachen gebogenen Halteelementen (präprothetische Maßnahme), Individualisierung eines konfektionierten Löffels, Korrektur der Bissführungsplatte

DatumZahnGeb.-Nr.LeistungAnz.FaktorBetrag
02.01.BEMA
01
Eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten einschließlich Beratung118.0018
02.01.BEMA
7b
Vorbereitende Maßnahmen - Abformung, Bissnahme für das Erstellen von Modellen des Ober- und Unterkiefers zur diagnostischen Auswertung und Planung sowie schriftliche Niederlegung 119.0019
02.01.BEMA
2
Schriftliche Niederlegung eines Heil-und Kostenplanes120.0020
05.01.UKAbformung100
05.01.OKBEMA
98a
Abformung mit individualisiertem Löffel (extrem hoher Gaumen)129.0029
10.01.UKBEMA
K1
Eingliederung der Bissführungsplatte1106.00106
17.01.BEMA
K7
Kontrollbehandlung, ggf. mit einfachen Korrekturen16.006
Gesamt: 198

Berechnungsfähige Materialien

  • Abformmaterialien
  • Material für die Individualisierung eines konfektionierten Löffels

 

Berechenbare Laborleistungen

BEL

  •  2x   0010 Modelle (Diagnostik-/Planungsmodelle)
  •  2x   0010 Modelle (für die Bißführungsplatte)
  •  1x   0022 Bisswall
  •  1x   0120 Modellmontage in Mittelwertartikulator
  •  1x   0211 Individueller Löffel
  •  1x   0213 Basis für Bißregistrierung
  • 12x  3020 Aufstellung je Zahn
  • 12x  3620 Fertigstellung je Zahn
  • 2x    3800 Einarmige Klammer
  • 1x    4010 Aufbissbehelf mit adjustierter Oberfläche
  • 1x    9033 Versandkosten
  • 12x  Material für Konfektionszähne

Hinweise zur Abrechnung

  • Das Eingliedern eines Aufbissbehelfs mit adjustierter Oberfläche zur Unterbrechung der Okklusionskontakte kann angezeigt sein bei Kiefergelenksstörungen, Myoarthropathien und zur Behebung von Fehlgewohnheiten. Angezeigt sind nur
  • individuell adjustierte Aufbissbehelfe,Miniplastschienen mit individuell geformtem Kunststoffrelief, Interzeptoren, Spezielle Aufbissschienen, die alle Okklusionsflächen bedecken (z. B. Michigan-Schienen).
  • Eine Leistung nach der Nr. K1 ist auch für die Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen abrechnungsfähig.
  • Das Eingliedern eines Daueraufbissbehelfs ist mit der Nr. K1 abgegolten.
  • Bestimmungen zu den Bema-Nrn. K1 bis K9
    • Leistungen nach den Nrn. K1 bis K4 sind nur dann abrechnungsfähig, wenn eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorliegt. Die Gesamtvertragspartner auf Landesebene können Abweichendes vereinbaren.
    • Leistungen nach den Nrn. K1 und K4 sind auch für die Parodontalbehandlung abrechnungsfähig.*
    • Im zeitlichen Zusammenhang ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K1 bis K3 abrechnungsfähig.
    • Je Sitzung ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K6 bis K9 abrechnungsfähig.